Sicherheits-Fasern für den Brandfall
Im Brandfall kann es zu explosionsartigen Abplatzungen des Betons kommen. Dadurch kann die tragende Bewehrung freigelegt werden. Das Risiko, das sich aus der daraus resultierenden, raschen Erwärmung des Bewehrungsquerschnitts ergibt,
ist groß: Die Standsicherheit kann verloren gehen. Verringert sich darüber hinaus der tragende Betonquerschnitt, so kann dies zum kompletten Versagen des Bauteils führen.
Hier zeigen KrampeFibrin® Polypropylenfasern ihre ganze Stärke. Denn zu den Abplatzungen kommt es insbesondere durch den hohen Dampfdruck, der beim Verdampfen des physikalisch gebundenen Wassers, des in den Gelporen enthaltenen Wassers,
sowie des Kristallwassers aus Gesteinskörnungen entsteht.
Die sichere Lösung: die KrampeFibrin® Polypropylenfasern schaffen zusätzliches Porenvolumen, um so den Dampfdruck abzubauen.
Die Erklärung: KrampeFibrin® Polypropylenfasern schmelzen bereits bei rund 160°C und bilden so im Brandfall so genannte Kapillargefäße. Außerdem sind die Kontaktzonen zwischen Zuschlag und Bindemittelmatrix durchlässiger als im
übrigen Matrixbereich. Durch die Faserzugabe bilden sich nun ähnliche Zonen rund um die Fasern aus. Das engere Netz solcher Bereiche mit erhöhter Durchlässigkeit dient dann ebenfalls dem Abbau von gefährlichem Dampfdruck.






