Projektinformation
| Projekt: | Hafen Cartagena |
| Ort: | Cartagena, Spanien |
| Anwendung: | Hafeninfrastruktur |
| Fertigstellung: | 2026 |
| Dauer: | 05/2025 - 03/2026 |
| Lieferzeitraum: | 05/2025 - 12/2025 |
| Beton: | C40/50 (HA-40/P/20/IIIa+Qb+E) |
| Gesamtvolumen an Beton: | 6.000 m³ |
| Fasertyp: | DE 60/0,9 N |
| Faserdosierung: | 30 kg/m³ |
| CO₂-Einsparungen: | 450 t CO₂¹ |
¹ KrampeHarex GWP 257 kg CO2-Eq. verglichen mit Stahlfasern anderer Hersteller mit einem GWP von 615–2980 kg CO2-Eq.
CO₂-Einsparungen:
450 t
KrampeHarex GWP 257 kg CO₂-Äquivalent im Vergleich zu Stahlfasern anderer Hersteller mit einem GWP von 615–2.980 kg CO₂-Äquivalent.
Dies entspricht etwa 2.411 Autofahrten von Cartagena nach Barcelona.

Im modernen Hafenbau werden traditionelle Bewehrungsmethoden durch hochleistungsfähigen Stahlfaserbeton (SFRC) ersetzt, um den extremen Anforderungen der globalen Logistik gerecht zu werden.
Unsere Lösungen sind speziell für die strukturelle Aufwertung und Erneuerung von Hafenpflasterungen konzipiert und gewährleisten auch unter sich verschlechternden Bedingungen, die durch kontinuierliche starke Beanspruchung verursacht werden, eine langfristige Funktionalität. Dazu gehören Materiallagerflächen, stark belastete Betriebsbereiche und Knotenpunkte mit hohem Verkehrsaufkommen.
Hochbelastbare Hafenbeläge
Wichtige Leistungskennzahlen (gemäß ROM 4.1-18)
Um die strukturelle Stabilität zu gewährleisten, entsprechen unsere Hafenlösungen den folgenden technischen Spezifikationen:
• Auslegungsbelastbarkeit: Bis zu 25 t/m² für stark beanspruchte Betriebs- und Lagerflächen.
• Betonqualität: Hochfester HA-40 (C40/50) Beton.
• Faserdosierung: In der Regel 35 kg/m³ für maximale Leistungsfähigkeit in Umgebungen mit hoher Beanspruchung.
• Zugfestigkeit: Hochleistungsfasern mit einer Nennzugfestigkeit von 1.150 N/mm².
• Belagsdicke: Optimierte Konstruktion mit einer Dicke von 250 mm, die extremen Belastungen standhält.
• Fundamentstabilität: Auflage auf Unterbauten mit Kompressibilitätswerten (Ev2) zwischen 180 und 229 MPa.

Die Modernisierung der Zugangsinfrastruktur zur Dársena de Escombreras ist ein wichtiger Bestandteil der laufenden Erweiterung eines der strategisch bedeutendsten Industrie- und Logistikzentren im Mittelmeerraum. Da bereits rund 90 % der Betriebsfläche genutzt werden, reagiert die Hafenbehörde auf die starke Nachfrage und bereitet sich auf das weitere Wirtschaftswachstum in der Region Murcia vor.
Gleichzeitig verfolgt der Hafen eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie. Neue Konzessionen und Investitionen werden nicht nur anhand der betrieblichen Leistung, sondern auch anhand von Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz und allgemeinen Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Damit positioniert sich Cartagena als moderner Hafen, der ein Gleichgewicht zwischen industrieller Entwicklung und verantwortungsvollem Ressourcenmanagement anstrebt.
Infrastrukturverbesserungen tragen direkt zu dieser Strategie bei. Der Ausbau und die Optimierung der wichtigen Zufahrtsstraße CT-34 sorgen für einen reibungsloseren Verkehrsfluss, reduzieren Staus und senken die Emissionen, wodurch die logistische Widerstandsfähigkeit und Sicherheit im Becken von Escombreras gestärkt wird. Parallel dazu investiert der Hafen in moderne Abwasser- und Sanitärsysteme, um das Risiko von Leckagen zu verringern und eine konforme, umweltgerechte Abwasserentsorgung im gesamten Industriegebiet zu gewährleisten.

Die Verstärkung erfolgt mit DE 60/0,90 N von KrampeHarex. Diese kaltgezogene Drahtfaser hat eine Länge von 60 mm, einen Durchmesser von 0,90 mm und eine Zugfestigkeit von 1.150 N/mm². Sie sorgt für eine optimale Verstärkung der Schwerlastbeläge und erhöht gleichzeitig die Haltbarkeit und Lebensdauer.
Vor allem aber setzt diese Faser neue Maßstäbe im Umweltschutz. Schon der Rohstoff wird aus recyceltem Stahl hergestellt, bevor er auf dem Wasser- und Schienenweg aus europäischen Quellen zu unseren Produktionsstätten in Deutschland gelangt. Dort wird der Draht mit 100 % Ökostrom und speziell erzeugtem PV-Strom von unseren Dächern gezogen, geschnitten und mit der typischen Endverankerung versehen.
Der ökologische Fußabdruck der Faser ist daher so gering, dass er auf dem Markt seinesgleichen sucht. Diese Verantwortung gegenüber der Umwelt ist fest in unserer DNA verankert. Und das seit 1982.
Weitere Referenzen aus dem Bereich
Hafeninfrastruktur
Der KrampeHarexPlus Unterschied
Wir lassen Sie bei dem Wechsel zu Stahlfaserbeton nicht allein.
Um eine reibungslose und technisch zuverlässige Ausführung sicherzustellen, wurden im Projekt KrampeHarexPlus ergänzende Serviceleistungen durch KrampeHarex erbracht. Die Ingenieurleistungen wurden von SCE erbracht, dem beratenden Ingenieur, der für die Planung gemäß der DAfStb-Richtlinie für Stahlfaserbeton verantwortlich war.
Für das gesamte Projekt wurde die Faserdosieranlage KH300 bereitgestellt, die trotz der Einschränkungen im Betonwerk eine direkte Faserdosierung in den Fahrmischer ermöglichte. Unser BIU-Team unterstützte die Inbetriebnahme der KH300 vor Ort und überwachte den Probeguss, um eine stabile und effiziente Umsetzung zu gewährleisten.
Sie haben Fragen zum Projekt?
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihr persönlicher Draht
zu KrampeHarex
Michael von Schroetter
Vertrieb International






